Beratung

Energieeffizienz

Beratungen zur Erhöhung Ihrer Energieeffizienz führen wir nach Ihren individuellen Anforderungen oder nach DIN EN 16247 bzw. nach den Anforderungen der Initiative Energieeffizienz im Mittelstand der KfW durch.

Wir bringen unsere Erfahrung aus Verfahrenstechnik und Energieeffizienztechnologien zusammen mit dem strukturierten Vorgehen aus dem Anlagenbau, einem breiten Prozesswissen sowie langjähriger Erfahrung aus der Großindustrie ein.

Damit stellen wir sicher, dass Sie eine systematische Analyse auf allen Ebenen Ihres Unternehmens erhalten, die mehr ist also nur die Betrachtung von "Querschnittstechnologien".

Energieberatung:
Energieaudit nach DIN EN 16247

Das Bundeskabinett hat am 01.08.2012 einen Entwurf zur Änderung des Energie- und Stromsteuergesetzes verabschiedet. Der Gesetzesentwurf sieht eine Nachfolgeregelung für den sogenannten Spitzenausgleich für den Zeitraum 01.01.2013 bis 31.12.2023 vor.

Als Voraussetzung zur Gewährung des Spitzenausgleichs wird für KMU die Durchführung eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1:2012 vorgeschrieben.

Das Audit umfasst:

Auftakt-Besprechung
• Festlegung Ziele
• Anwendungsbereich
• erforderliche Daten
• durchzuführende Messungen
• Untersuchungstiefe
• Ergebnisse
• mögliche Beihilfen und Zuschüsse

Datensammlung
• Standardisierter Energieaudit-Fragebogen

Außeneinsatz
• Ortsbegehung
• Anlagen
• Prozesse
• Nutzerverhalten/-einfluss

Analyse
• Bilanzierung und Aufschlüsselung Energieflüsse auf
  Verbrauchs- und Versorgungsseite
• Lastganganalyse
• Ermittlung, Quantifizierung und Priorisierung von
  Energieeinsparmaßnahmen

Berichterstattung
• Zusammenfassung
• Hintergrund
• Energieaudit
• Effizienzmaßnahmen
• Ergebnis
• Anhänge

Präsentation an die Organisation
• Übergabe Bericht
• Präsentation
• Fragen

Energieberatung:
Initiative Energieeffizienz im Mittelstand der KfW

Die Initiative "Energieeffizienz im Mittelstand" ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der KfW zur Erschließung von Energieeffizienzpotenzialen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Diese Initiative umfasst eine Beratungsförderung (nicht rückzahlbarer Zuschuss für Energieberatungen) und eine Investitionsförderung (zinsgünstiger Kredit für investive Energieeinsparmaßnahmen).

Initialberatung
• 2 Tage Beratung mit Vor-Ort-Begehung
• Beschreibung der energetischen Ausgangssituation sowie
  bestehender energetischer Mängel
• Aufzeigen möglicher Fördermöglichkeiten
• Vorschläge für Energieeffizienzmaßnahmen
• Zuschuss durch die KfW: € 1.280,00

Detailberatung
• Bis 10 Tage Beratung mit Vor-Ort-Begehung
• Analyse des bisherigen Energieeinsatzes
• Analyse relevanter Variabeln
• Ermittlung von Möglichkeiten zur Verbesserung der
  energiebezogenen Leistung
• Identifikation von Schwachstellen und Einsparpotenzialen
• Entwicklung von Prioritäten
• Beschreibung der energetischen Ausgangsbasis
• Ermittlung von Energiekennzahlen
• Erarbeiten von Aktionsplänen
• Wirtschaftliche Bewertung der Vorschläge
• Zuschuss durch die KfW: bis € 4.800,00 oder 60% der Kosten

Energiemanagementsysteme

Energiemanagementsysteme (EMS) werden mehr und mehr zum industriellen Standard. Um die Härtefallregelung nach § 41 EEG in Anspruch zu nehmen, müssen Unternehmen mittlerweile eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 zwingend vorweisen. Ab 2013 werden Steuerermäßigungen im Bereich der Energiesteuer und der Stromsteuer (Spitzensteuerausgleich) an die erfolgreiche Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 geknüpft. Mit der deutschen Umsetzung der europäischen Energieeffizienzrichtlinie ist mit weiteren Maßnahmen zu rechnen.

Die Einführung eines EMS nach ISO 50001 wird damit immer mehr Grundlage für zukünftige Steuervorteile und für dauerhaften Unternehmenserfolg.

Die DIN EN ISO 50001 fordert wesentlich konkretere Schritte zur Umsetzung, als ihre Vorgängerin, die DIN EN 16001 tat oder die analogen Normen der 9000er Reihe. Dennoch fällt Firmen die konkrete und systematische Umsetzung schwer.

Wir unterstützen Sie in folgenden Punkten:
• Einführung eines Energiemanagementsystems nach
  DIN EN ISO 50.0001: 2012
• Erarbeitung von Schulungsplänen für Ihre Mitarbeiter und
  Durchführung der Schulung
• Durchführung Ihres internen Audits als Unabhängiger gemäß ISO 19011
  (International Register of Certificated Auditors, IRCA)

Unabhängig von den zuvor beschriebenen Leistungen:
• Tätigkeit als externer Auditor für DIN EN ISO 50001: 2012
  (in Vorbereitung)

Die Kombination der Erfahrungen aus technischen Energieeffizienz-beratungen, Einführung von Energiemanagementsystemen und als interner/ externer Auditor bietet Ihnen ein hohes Maß an Kompetenz und Effizienz.

Ressourceneffizienz

Materialflussszenarien prognostizieren bis zum Jahr 2050 eine weltweite Verdreifachung der Rohstoffnachfrage. Noch schneller als die Nachfrage nach Massenrohstoffen wächst der Bedarf nach Spezialitäten, die vor allem für Zukunftstechnologien benötigt werden. Treiber sind das weltweite Bevölkerungswachstum, das Wirtschaftswachstum vor allem der Schwellenländer und der technologische Wandel in den Industriestaaten. Gleichzeitig steigen die Preis- und Versorgungsrisiken. Insbesondere bei der Rohstoffversorgung für Metalle und viele Industriemineralien ist Deutschland stark von Importen abhängig. Die Materialkosten machen in Unternehmen des produzierenden Gewerbes bereits über 40% der Bruttowertschöpfung aus. Dieser Anteil wird weiter ansteigen. In Zukunft wird es immer mehr darauf ankommen, Ressourcen intelligent und effizient zu beschaffen und zu nutzen, knappe Rohstoffe zu substituieren und Wertstoffe zurückzugewinnen. Die Ausschöpfung diese Potenziale zur Steigerung der Ressourceneffizienz gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird zu einem Erfolgsfaktor für Unternehmen. Dadurch kann die Versorgungssicherheit verbessert, Kosteneinsparungen ermöglicht, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhöht und Umweltbelastungen verringert werden.

Themenschwerpunkte unserer Beratung Ressourceneffizienz:
• Wesentliche im Unternehmen eingesetzte Stoffe nach Art,
  Eigenschaft und Menge
• Beurteilung der Einsatz- und Lagerorte, Prozessschritte und -orte,
  Verwendungszweck und Funktion
• Systematische Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette/
  der Geschäftsprozesse im Betrieb
• Produktionssteuerung, Manufacturing Execution Systeme (MES)
• Verringerung des Rohstoffeinsatzes
• Senkung der Herstellkosten
• Minimierung von Ausschuss
• Erhöhung der Produktqualität
• Vermeidung von Emissionen
• Systematische Optimierung der Produktionsprozesse
• Recycling, Kaskadennutzung, Produktrücknahme
• Querschnittstechnologien
• Neue Geschäftsmodelle

Prozessoptimierung

Prozesse im Unternehmen umfassen alle Ebenen:
• Management
• Kundenbeziehungen
• Produktion und Logistik
• Innovation und Produktlebenszyklus
• Unterstützungsprozesse
• Qualitätsmanagement
• Umwelt und Sicherheit
• Energiemanagement
• Beschaffung
• (…)

Wir unterstützen Sie bei der Optimierung Ihrer Prozesse in den Bereichen
• Produktion und Logistik
• Innovation und Produktlebenszyklus

Am Anfang einer Prozessoptimierung steht die Ist-Analyse Ihrer Prozesse:
• Strukturierung der Prozessabläufe
• Systematische Datenerfassung
• Informationsfluss über alle Unternehmensebenen
• Auftretende Schnittstellen

Auf dieser Basis werden mit unserem bewährten Ansatz systematisch Optimierungspotenziale ermittelt und bewertet. Basis des Erfolgs ist die Einbindung der Menschen im Betrieb. Dies umfasst die Managementperspektive wie auch die Mitarbeiterperspektive. Am Ende steht der effiziente Einsatz von:

• Personal
• Kapital
• Ressourcen
• Energie

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   Ingenieurbüro

   Bernd Bungert

 

   Bachstelzenweg 1

   D-14195 Berlin

T: +49 (0)176 5532 6667

E: bungert@ib-bungert.de

 

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